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Die andere Saite Die etwas andere Musik-CD
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© Roland Weghorn, 2017
Musik von Kindesbeinen an ... Im Alter von 6 Jahren bekam Roland Weghorn von seinen Eltern ein  Akkordeon geschenkt. Nach mehreren Jahren Unterricht (Pop und  Volksmusik) konnte er mit 12 seinen Vater dazu überreden, eine  Orgel anzuschaffen. Allerdings stellte Roland alsbald fest, dass die  Musik, die er mit der Orgel (und auch dem Akkordeon) machte,  schlichtweg nicht zu seinem Musikgeschmack passte. Er war  fasziniert von Liedermachern wie Stefan Sulke und Konstantin  Wecker, die sich zum Gesang am Klavier selbst begleiteten. Also  musste ein Klavier her. Aller guten Dinge sind drei - also bekam Roland mit 14 nach Verkauf  der Orgel ein gebrauchtes Klavier (in weiß-grün!), auf dem er seine  Erfahrungen der rechten Hand aus Akkordeon und Orgelspiel zwar  nutzen konnte, jedoch eigentlich nicht “richtig” pianistisch unterwegs  war (da ist links und rechts nämlich gleichberechtigt). Also bekam er  nun klassischen Klavierunterricht an der Musikschule in Schwabach,  wo er eine solide Grundausbildung erhielt. Mit 16 kaufte sich Roland dann heimlich eine gebrauchte Gitarre,  denn inzwischen hatte ihn auf Grund seines Freundeskreises das  Lagerfeuer-Fieber gepackt (”Schifoan” etc.). Da der Vater ziemlich  nüchtern nach Anschaffung des Klaviers angedroht hatte, dass er ein  weiteres Instrument aus dem Fenster schmeißen würde (”du musst  etwas richtig machen, nicht alles nur anfangen, Junge!”), lernte  Roland heimlich von mehreren Freunden das grundlegende  Akkordspiel. Mit einem persönlichen Vorspiel beim Vater erwirkte er  das offizielle Einverständnis, nun parallel Gitarre und Klavier zu  spielen. Von Schulfreund Heinz Fink, der in Schwabach in Sachen  Bluegrass bereits lokale Bekanntheit erlangt hatte, lernte er das  Folkpicking-Spiel, bei dem man mit metallenen “Finger-Picks” die  Saiten der Gitarre zupft. So übte Roland über die folgenden Monate  teils wie ein Besessener stundenlang Gitarre, übte die Stücke von  Peter Horton und Siegfried Schwab und spielte schleßlich beim  Nürnberger Musikkonservatorium vor, um nach dem Abitur dort Musik  zu studieren.   “Herr Weghorn, Sie sind sehr schnell”, waren die Worte, die ihm die  damalige Professorin am Nürnberger “Kons” bescheinigte. “Jedoch ist Ihre Technik gleich Null! Haben Sie es sich wohl selbst beigebracht?”. Nach der nüchternen Erkenntnis, über zwei Jahre völlig falsch geübt  zu haben, folgte nun ein Einzelunterricht bei Günter Zollfrank.  Allerdings wurde Roland durch das methodische Üben der  klassischen Etüden nur voll bewusst, dass er unter keinen  Umständen mehr Gitarre studieren wollte. Also entschied er sich, nach dem Abitur, etwas “anständiges” zu  studieren - Feinwerktechnik an der Georg-Simon-Ohm  Fachhochschule in Nürnberg. Während das Gitarrespiel immer mehr  einschlief, erwachte dafür der Wunsch, richtig Klavier zu spielen zu  neuem Leben. Musikalisch am Klavier stehengeblieben, begab er  sich mit 21 auf die gezielte Suche nach einem Lehrer, der ihm das  beibrachte, wo inzwischen sein musikalisches Herz schlug: dem  Jazz. Diese Suche führte ihn schließlich zu Rainer Kählig, in  Nürnberg eine bekannte Jazz-Größe. Von Rainer lernte er in den  folgenden Jahren die Grundlagen der Jazz-Harmonielehre und des  Improvisationsspiels. Vor allem aber vermittelte Rainer ihm die  Fähigkeit, seinen eigenen, musikalischen Weg zu finden und diesen  auch zu gehen.  Seither sind über 25 Jahre ins Land gegangen. Roland hat sich  gezielt die Stücke erspielt, die er spielen will und für die er bereit war,  wie ein Besessener zu üben. Teils war der Aufwand erheblich, denn  es waren auch Stücke dabei, für die es keine Noten zu kaufen gab.  Andreas Apitz - selbst Profimusiker - transkribierte für Roland die  schwierigsten Stücke nach der Tonvorlage der Original-Künstler  (Michel Petrucciani, Dave Grusin u. a.). Die vorliegende CD “Die  andere Saite” ist das Ergebnis einer intensiven Arbeit, die  berufsbegleitend über 10 Jahre andauerte. Sie spiegelt die Liebe zu  Jazz und Filmmusik wider und ist eine Verneigung vor seinem Lehrer  Rainer Kählig, vor Andreas Apitz und den Pianisten, die die Vorlagen  zu den Stücken lieferten, allen voran Dave Grusin, David Foster und  Michel Petrucciani.  Mit den nebenstehenden Hörbeispielen können Sie sich einen  eigenen Eindruck verschaffen. 
Rückseite bitte anklicken
Hörbeispiele:
01 Just Call It Love (aus “10”)
02 Dear Green Field
03 Ín A Senitmental Mood
04 Looking Up
05 It Might Be You
06 Thanksgiving
07 Arthur’s Theme
08 Ray’s Blues
09 Romantique
10 Just Married
11 The Heart Is A Lonely Hunter
12 It’s Easy To Say (aus “10”)
13 Jazz Excercise No. 3
14 Once Upon Love
15 Für Elisa
16 Banning Back Home (aus “Hook”)
17 Pastoral
18 We Were So Close
19 End Title (aus “Die Firma”)
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